Montage der Hochwasserschutzbarriere in Kurtinig
Montage der Hochwasserschutzbarriere in Kurtinig

Zum Fluss Etsch hin ist Kurtinig zwar durch einen Damm geschützt, allerdings war dieser vor Jahren bereits einmal gebrochen, wodurch Teile von Kurtinig und Salurn einer Überschwemmung zum Opfer fielen. Eine Hochwassersimulation zeigte nun, dass die Bahntrasse ebenfalls als Damm wirksam wäre, wenn nicht die Unterführung den einströmenden Wassermassen einen bequemen Weg ins Dorf böte.

Die zuständige Provinz Bozen wurde aktiv: Die acht Meter breite Unterführung wurde mit stationären seitlichen Schienen ausgerüstet, eine zusätzliche vertikale Halterung wird bei der Montage angebracht. Das Einsetzen und Verriegeln der rd. 25 mit Dichtungen versehenen Sperrkörper haben die Mitarbeiter des Straßendienstes bereits geübt.

Fazit: Mit ihrer schnellen und einfachen Montage bietet die BLOBEL Hochwasserbarriere einen effektiven Schutz vor Überflutungen. Nun sollen auch die Nachbargemeinden an der Bahntrasse nachziehen, damit auch deren Unterführungen und damit die Ortschaften wirkungsvoll geschützt werden können.

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Dieses elegante, moderne Hotel der Luxusklasse auf Sylt liegt spektakulär zwischen Dünen, Watt, Strand und Nordsee. Damit die Elemente auch unter unerfreulichen Umständen ganz sicher "draußen" bleiben, werden sensible Bereiche durch BLOBEL-Hochwasserbarrieren vor Überflutung geschützt.

Mit HDS-Barrieren abgeschottet werden das Salzwasser-Wellnessbad und der Durchschwimmkanal des 3.500 qm großen Spa-Bereichs, der Gästegang, diverse Gebäudeöffnungen und Durchgänge für Anlieferung etc. Die Zugänge zum Untergeschoß wurden sogar nach vier Seiten, d. h. auch nach oben abgeschottet.

Wegen der erhöhten Materialbeanspruchung durch Salzwasser und salzhaltige Luft haben wir die U-Aufnahmen der Barrieren nicht wie üblich in V2A-, sondern in besonders widerstandsfähigem V4A-Edelstahl ausgeführt.

 

kontakta 2013

Im März hat sich BLOBEL auf der hausinternen Kontaktmesse der Technikerschule Augsburg den Schülern als attraktiver Arbeitgeber für die Region präsentiert. Diese Veranstaltung bringt Berufsanfänger und Firmen in direkten Kontakt. Wir haben interessante Gespräche geführt, engagierte junge Leute kennengelernt und freuen uns nun auf Bewerbungen der diesjährigen Absolventen!

Messe FIMAI 2012, Brasilien
Messe FIMAI 2012, Brasilien

Nachdem der Flug Richtung São Paulo mit technischen Problemen und Verspätung glücklich gemeistert war, ging es für Gabriele Blobel erst richtig los. Als „Ein-Frau-Standbesetzung", tatkräftig unterstützt von der bewährten Übersetzerin Frau Daniely, war die Firmenchefin drei Tage lang unter Hochdruck. Denn leider konnte Norbert Blobel doch nicht wie geplant zur FIMAI reisen, da er mehrere Baustellen an anderen Enden der Welt zu betreuen hatte.

Aber alles lief bestens – der zur Standausstattung extra bestellte Plasmafernseher, der den neuen Messefilm zeigen sollte, wurde zwar erst gestohlen, dann aber pünktlich ersetzt. Dank einheimischer Hilfe und offenbar überzeugender Zeichensprache wurde der Stand mit den Musterbarrieren bestückt. Ebenso unproblematisch gestaltete sich der Abbau: Helfer und Spedition arbeiteten zuverlässig und gründlich.
Der erste Tag bot viele Besucher, aber wenig Fachpublikum. Gelegenheit genug, sich in lockeren Plaudereien auf die offenen, kommunikativen und sehr freundlichen Brasilianer einzustellen.
Am zweiten Tag gab es dann viele interessante Fachgespräche. Auch Verbände kamen an den Stand und boten ihre Hilfe bei der Kontaktaufnahme an.
Viel Leben am Stand und konkrete Anfragen brachte der letzte Tag. Wir waren mit unserer Messebeteiligung und der Teilnahme am bayerischen Gemeinschaftsstand rundum zufrieden!
Unser neuer Messefilm kam sehr gut an, fand große Aufmerksamkeit und wird daher für künftige Einsätze weiter ausgebaut und verlängert.

Zum erholsamen Rahmenprogramm gehörte wieder das gemeinsame Schlemmen der bayerischen Aussteller in einem brasilianischen Steakhouse, wo die Kellner mit den Fleischspießen zu den Gästen kommen und dort das Gewünschte auf die Teller säbeln. Nebenbei wurde der Horizont in Sachen Caipirinhas etwas erweitert, die es im Ursprungsland in zahlreichen Variationen gibt: klassisch de Limão, aber auch de Morango e Jabuticaba, de Caju, de Lichia, de Tangerina, Tropical...

schulung schweiz 2012 01
schulung schweiz 2012 02

Unseren neugeschaffenen Schulungsbereich füllen wir bestimmungsgemäß mit Leben:

Nach der ersten Händlerschulung im Juli fand nun am 28. September als Auftakt für eine Reihe von Monteurschulungen der Termin für unser Schweizer Team statt.

Norbert Blobel jun. und Sebastian Prestel haben diesen Schulungstag gestaltet und durchgeführt. Der Vormittag gehörte dem Theorieunterricht zum Thema Blobel-Barrieren, nachmittags wurde im Showroom praktisch gearbeitet. Mechanische Besonderheiten, vollautomatische Barrieren und verschiedene Schaltschranktypen standen auf dem Stundenplan. So konnten die Teilnehmer z. B. das Einstellen von Barrieren üben, unter Anleitung Fehlschaltungen auf den Grund gehen und viele Fragen aus ihrer täglichen Praxis stellen, die – natürlich mit den jeweiligen Antworten – anschließend in einer praktischen FAQ-Sammlung zusammengestellt wurden.

Das Interesse war so groß, dass wir uns mit diesem Schulungsangebot für Händler und Monteure mehr als bestätigt fühlen. Wir sind überzeugt, dass die neugewonnenen und die gefestigten bestehenden Kenntnisse unseren Kollegen vor Ort zu noch mehr Kompetenz und Sicherheit verhelfen und somit auch unseren Kunden zugute kommen. Druckfrische Teilnahmezertifikate begleiteten das Schweizer Team auf dem Heimweg.

Europa-Tagung 2012
Europa-Tagung 2012

Am 6. Juli 2012 fand in unserem Betrieb in Gersthofen die inzwischen 17. BLOBEL Europa-Tagung statt.

Während wir für unsere französischen Geschäftsfreunde aus Termingründen bereits vor Wochen eine gesonderte Verkaufsschulung durchgeführt hatten, versammelten sich an diesem heißen Julitag unsere Geschäftspartner aus Deutschland, der Schweiz, Holland, Belgien, Italien, Dänemark und Australien im neuen BLOBEL Schulungsraum, um sich auf den neuesten Stand in Sachen Störfallrückhaltung und Hochwasserschutz bringen zu lassen.

Zusammen mit dem technischen Leiter Dipl.-Ing. Joachim Blobel und Konstrukteur Dipl.-Ing. Sebastian Prestel wurden anhand der bisherigen Projekte nicht nur die Besonderheiten und Funktionsweisen der neuen vollautomatischen Bodenklappe HWS-K genau unter die Lupe genommen. Jeder Teilnehmer konnte auch die anderen vollautomatischen Modelle ausprobieren und sich mit den Einzelheiten der verschiedenen Typen vertraut machen – unverzichtbare Voraussetzungen für kompetente Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Interessenten und Kunden daheim!

Natürlich durften auch die etwas trockeneren Themen der täglichen Praxis nicht zu kurz kommen. So zum Beispiel die zahlreichen Richtlinien mit ihren unterschiedlichen Anforderungen an die Dichtigkeit: DIN 19569-4, VdS 2564, LGA-Prüfrichtlinie, FM Approvals, Hochwasserschutz-Verband... Wir bei BLOBEL haben diese verschiedenen Leckage-Zulässigkeiten für unsere Händler übersichtlich auf einen Nenner gebracht. Alles wurde ausführlich erklärt und besprochen.

Über wichtige Neuerungen im Versand informierte schließlich unsere Export-Spezialistin Elisabeth Wackerl:

Drastische Änderungen im Welthandel – Der Status "Bekannter Versender" gilt ab dem 25. März 2013 nicht mehr; Unternehmen müssen sich rechtzeitig neu validieren lassen, um den künftig gültigen Status eines „behördlich anerkannten Bekannten Versenders" vom Luftfahrt-Bundesamt zu erhalten.

EU-innergemeinschaftliche Ausfuhr wird umständlicher – die „Gelangenbestätigung" löst den bisherigen „Verbringungsnachweis" ab; bei Nachweislücken droht Nachversteuerung der Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer.

Selbstverständlich bot die Tagung auch wieder den idealen Rahmen für lockere persönliche Gespräche und Fachsimpeleien. Ein rundum intensiver, informativer und unterhaltsamer Tag, der gesellig bei Speis und Trank endete.

Moreton 1
Moreton 2

Sydney: BLOBEL-Barriere schützt Tiefgarage vor Überflutung

Als die Bewohner der Anlage »Moreton by the Park« in Redfern, Sydney/Australien am 8. März 2012 morgens aus dem Fenster schauten, blickten sie auf vom Regen kniehoch überflutete Straßen. Wegen der Autos, der Liftschächte und anderer sensibler Einrichtungen in der Tiefgarage des Wohnblockes brauchte sich aber niemand Sorgen zu machen: Die vor über einem Jahr installierte BLOBEL-Hochwasserschutzklappe vom Typ BL/HWS-K an der Tiefgarageneinfahrt war – wie schon zu anderer Gelegenheit zuvor – zuverlässig hochgefahren und hat das Untergeschoss des Hauses wieder vor der Überflutung bewahrt.

Rund um den Redfern-Park sorgen noch sechs weitere BLOBEL-Barrieren für Sicherheit bei Überschwemmung; auch am Zugang zu den Katakomben des Redfern-Stadions.

Stand AAA 2012
Stand 2 AAA 2012

„acqua alta alpina" in Salzburg (8.–10. März 2012)

Auf dieser Spezialmesse haben wir mit vielen kompetenten Besuchern und Entscheidungsträgern gute Gespräche geführt. Auch Vertreter unseres Kunden Land Salzburg haben wir an unserem Stand beraten. Da auch Mitbewerber unter den Ausstellern waren, konnten sich die Interessenten beim direkten Vergleich von der Güte unserer Hochwasserschutz-Lösungen überzeugen.

Messestand China 2011Auch an der Internationalen Messe für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in São Paulo, Brasilien haben wir auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern International teilgenommen.

Für BLOBEL war es die erste Messeteilnahme in Brasilien überhaupt. Und es hat sich als gute Entscheidung erwiesen, denn sowohl für Hochwasserschutz als auch für Störfallrückhaltung bestand großes Interesse. Zum Glück hatten wir gutes Prospektmaterial in Portugisisch vorbereitet (vielen Dank an Dr. George Bernard Sperber), denn mit Englisch kam man auch hier nicht weit. Unsere Dolmetscherin Daniely Jonas Ferreira war der reinste Glückfall. Die Organisation für die Aussteller regelte ein Herr Pauluschke aus Deutschland, und zwar mit echt deutscher Effizienz. Alles klappte reibungslos. Die Messe ging von 14.00–21.00 Uhr, das hatten wir noch nirgends erlebt.

Und natürlich hat BLOBEL auch Brasilien kulinarisch erkundet – Fleisch, Fleisch, Fleisch: Kellner säbeln die gewünschten Stücke verschiedener Grillfleischsorten von riesigen Spießen, die sie von Tisch zu Tisch tragen. Auch die Einladung unserer Delegation bei Generalkonsul Matthias von Kummer war ein interessantes Erlebnis. Bei unserer Abreise hatten sintflutartige Regenfälle die Straßen überflutet und das Wasser in Fontänen aus den Gullys gedrückt. Hier fehlen also noch BLOBEL Produkte!

Riesenklappe BL/HWS-K

BLOBEL hat für Australien eine Riesenklappe mit 20 m Länge und einer Abschottungshöhe von 800 mm geliefert.

Die sieben Segmente wurden unter der Aufsicht von Dipl.-Ing. Sebastian Prestel, dem Konstrukteur der Klappe, als Abschottung der O'Riordan Street in Sydney montiert (Auftraggeber: Buildline Constructions, Bauherr: SCP, Sydney Corporate Park). Selbst starke Regenfälle und extrem eingeschränkte Arbeitsstunden – nur am Wochenende und nachts von 19.00–5.00 Uhr durfte die Baustelle betrieben werden – konnten der erfolgreichen Montage dieser superlativen Sperre nichts anhaben. Die Bewohner des Stadtteils Alexandria NSW können den nächsten Überschwemmungen in Sydney also gelassen entgegensehen.

BLOBEL-Klappen dieser Bauart sind im Ruhezustand natürlich überfahrbar, auch mit Lkw. In Deutschland wurden bisher zwei dieser Modelle eingebaut, alle weiteren gingen nach Australien.

Messestand China 2011

An der Westchinesischen Internationalen Wirtschaftsmesse in Chengdu hat BLOBEL auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern International teilgenommen, einer Veranstaltung aus dem Messeförderungsprogramm des Freistaates Bayern. Diese große Industriemesse zeichnete sich durch unglaublich viele Besucher, viele Interessenten, aber wenig Entscheidungsträger aus.

Eine im Westen wohl unvorstellbare Maßnahme: An dem Tag, als der zweithöchste Politiker die Messe besuchte, wurde das gesamte Gelände bis 14.00 Uhr geschlossen. Auch unser Hotel, das auf dem Messegelände lag, mussten wir um 7.00 Uhr räumen, da wir sonst nicht mehr herausgelassen worden wären. Aber so war immerhin Zeit, die berühmte Panda-Aufzuchtstation zu besuchen. Nicht nur bei diesem Ausflug war unsere Dolmetscherin, Frau Janli, die Ehefrau unseres chinesischen Geschäftspartners William Ma, unverzichtbar. Auch das Messegeschehen wäre mit Englisch nicht zu bewältigen gewesen. Von des Chinesischen mächtigen IHK- und AHK-Mitarbeitern optimal betreut waren die Abendveranstaltungen: das westliche Buffet, zu dem unsere Delegation von der Stadt Chengdu eingeladen wurde, das typisch chinesische Dinner, zu dem wir von der Provinz Chengdu geladen waren, und schließlich der „Hot Pot" Abend, bei dem es die für die Gegend typische scharfe Variante eines Fondues gab. Chinesische Messen sind für „Langnasen" wirklich anstrengend...